Unser Darm beeinflusst stark die Gesundheit

Der Darm ist das größte Organ in unserem Körper, aber niemand spricht gern darüber und viel Aufmerksamkeit wird ihm auch nicht geschenkt. Aber das ist falsch, denn der Darm liefert wichtige Nachrichten an unser Hirn und deshalb sollte man ihm mehr Beachtung schenken.

Der Darm beeinflusst unsere Gefühle

Der Vagus-Nerv verbindet Darm und Gehirn. 90 Prozent der Signale laufen darüber vom Darm zum Hirn und nicht umgekehrt. Je nachdem wie dieser Nerv gereizt wird, so fühlen wir wohl oder auch ängstlich. Wir können sogar durch unsere Essgewohnheiten depressiv werden, wie z. B. durch eine unentdeckte Fruchtzucker-Intoleranz. Beim Essen von Fertigprodukten mit Fruchtsüße oder anderen Fruchtzuckerbonbons verlieren wir dann einen Stoff, den der Körper benötigt, um das Glückshormon Serotonin zu erzeugen.

Den Darm unterstützen

Um den Darm zu unterstützen, müssen wir den guten Bakterien zuarbeiten. Dabei helfen präbiotische Lebensmittel wie Spargel, Knoblauch, Zwiebel, Schwarzwurzel, kalter Kartoffelsalat oder Joghurt. Wer so viel Gemüse nicht essen möchte, kann auch auf Inulinpulver zurück greifen. Auch Kefir ist gut für unseren Darm, denn er enthält eine einzigartige Kombination aus Milchsäurebakterien und Hefepilzen. Dies regt die Verdauung an und unterstützt die Arbeit des Immunsystems.

Magenprobleme durch Stress

Wenn uns eine besondere Aufgabe bevor steht, bedeutet das Stress. Der Körper tut alles dafür, diese Aufgabe zu erledigen und setzt dafür Prioritäten. Verdaut werden muss jetzt nicht – alle Energie geht jetzt an das Gehirn. Dadurch werden der Magen und der Darm schlechter durchblutet. Ein Dauerzustand sollte das zum Wohle unserer Gesundheit nicht sein. Auch Säure bringt die Darmflora durcheinander. Stress, Medikamente und auch die Ernährung können einen Säureüberschuss auslösen, ein gegenmittel hierfür ist eine Basen-Kur. Ebenso kann auch Übergewicht von Darmbakterien abhängen, dies ist aber noch nicht genau erforscht.

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