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5 häufige Fehler beim Düngen, die Gärtner machen

Düngung ist ein komplexer Prozess, der Vorbereitung, Analyse und Aufmerksamkeit erfordert.

Die meisten Gärtner wenden Dünger „nach Augenmaß“ an und machen typische Fehler, die schließlich tödlich enden.

Falsche Wahl des Düngers

Wie die Praxis zeigt, versuchen viele, Universaldünger zu verwenden, die keiner Vorbereitung bedürfen. Das ist ein entscheidender Fehler.

Vor dem Düngen lohnt es sich, den Zustand der Pflanzen zu bestimmen.

< /p>Foto: Pixabay

Es gibt einige Empfehlungen:

  1. Bei Stickstoffmangel verfärben sich die Blätter blassgelb.
  2. Phosphormangel zeigt eine violett-rote Verfärbung der Blattspreiten an.
  3. Kaliummangel lässt die Blattränder verfärben beginnen sich aufzuhellen und die Ränder abzusterben .
  4. Der Mangel an Kupfer wirkt sich auf die Fruchtbildung aus, auch die Triebe beginnen zu sterben. In fortgeschrittenen Fällen kann Blattchlorose auftreten.
  5. Durch Bormangel beginnen junge Blätter zu verblassen, die Wurzeln beginnen allmählich abzusterben.

Da Als Grundregel gilt: Vor dem Düngen muss festgestellt werden, was den Pflanzen fehlt.

Falsche Dosierung von Top-Dressing

Pflanzenwachstum und Fruchtbildung können nicht nur durch das Fehlen von Düngemitteln, sondern auch durch ein Überangebot beeinträchtigt werden. Einige Sommerbewohner handeln nach dem Prinzip: Mehr ist besser, aber das ist ein entscheidender Fehler. Hier ein paar Anzeichen einer Überdüngung:

  • Pflanzen beginnen zu „mästen“, aber dies beeinträchtigt ihre Fruchtbildung in keiner Weise;
  • sie beginnen zu schmerzen;
  • es tritt eine Anfälligkeit für verschiedene Insekten und Schädlinge auf;
  • < li> durch überschüssigen Stickstoff können sich schädliche Nitrate in Früchten anreichern;

  • Pflanzen haben keine Zeit, sich auf die Überwinterung vorzubereiten oder zu lange weiter zu fruchten.

Ein banaler Tipp, der Ihnen helfen wird, Fehler zu vermeiden: Jeder Dünger hat eine Anleitung, die Sie lesen müssen. Wenn es nicht auf der Verpackung aufgeführt ist, können Sie sich jederzeit im Internet beraten lassen.

Falsche Begriffe

Eine Pflanze benötigt bestimmte Nährstoffe zu unterschiedlichen Zeiten. Sie können sich einige Grundregeln merken:

1.    Stickstoff wird im Frühjahr benötigt, wenn das aktive Wachstum beginnt.
2.    Während der Blütezeit müssen Kalium und Phosphor zugesetzt werden.
3.    Am Ende der Saison werden „Herbst“-Dünger ausgebracht, die aus Phosphor, Kalium und anderen Bestandteilen bestehen.

Ungeachtet der Wetterbedingungen

Top-Dressing sollte unter bestimmten Bedingungen streng angewendet werden. Grundregeln:

  • Mineraldünger werden erst ausgebracht, wenn sich der Boden auf +10 erwärmt hat. Bei niedrigeren Temperaturen nehmen die Wurzeln die Nährstoffe schlechter auf;
  • Biologische Produkte werden ab 15 Grad ausgebracht;
  • Flüssigdünger werden nur auf feuchte Erde ausgebracht, ansonsten die Wirksamkeit wird reduziert;
  • während einer Periode schwerer Dürre ist es besser, die Fütterung einzustellen, da sonst die Immunität der Pflanzen geschwächt werden kann, bzw. die Entwicklung stoppt.

Falsche Applikationsmethode

Jeder Dünger muss genau nach Anleitung appliziert werden. Auch wenn die Zusammensetzung von Verbänden ähnlich ist, kann sich die Art der Anwendung dramatisch unterscheiden. Es hat keinen Sinn, Düngemittel nach Augenmaß zu verwenden.