Vorsicht Einkaufsfallen

Wir alle müssen regelmäßig einkaufen gehen, um unseren Bedarf an Lebensmitteln zu decken. Zwischenzeitlich wurde festgestellt, dass unsere Einkäufe von Psychologen bis ins letzte Detail geplant werden. Aus diesem Grunde tappen wir regelmäßig in Einkaufsfallen, weil uns die Lebensmittelhersteller mit Tricks täuschen wollen. Mittlerweile wissen wir nicht mehr, was man noch mit gutem Gewissen kaufen kann, die Verbraucher sind unsicher geworden.

Einige dieser Tricks werden hier entschlüsselt. Achten Sie auf folgende Aufdrucke auf den Packungen:

– Unter regelmäßiger Kontrolle
– Mit ausgewählten Zutaten
– Ausgewählt von
– Premium
– Aus sonnengereiften Apfelsinen
– Regelmäßige Kontrollen

Diese Aufdrucke sind komplett wertlos, denn hier werden lediglich Selbstverständlichkeiten beschrieben. Apfelsinen können ohne Sonne sowieso nicht reifen, alle Zutaten werden zwangsläufig ausgewählt und die regelmäßigen Kontrollen sind gesetzlich vorgeschrieben.

Achten Sie nicht auf irgendwelche Fantasienamen, die vorne auf der Packung stehen, denn bei der Namensgebung gibt es für den Hersteller keine Grenzen. Wichtig sind die Angaben, die hinten auf der Packung stehen, bei der Verkehrsbezeichnung. Nur so erfahren Sie, was Sie wirklich essen.

Auch bei der Bezeichnung „Bauernbrot“ oder „Landbrot“ handelt es sich nicht um handgefertigten Teig mit natürlichen Zutaten aus rustikalen Öfen, sondern auch nur um handelsübliche Standard-Backmischungen mit vielen Zusatzstoffen.

Auch die Bezeichnung „ohne Zucker“ ist eine Lüge, denn gemeint ist damit nur Haushaltszucker , andere Zuckerarten wie Maltodextrin, Maltose und Dextrose können sehr wohl drin sein. Deshalb schauen Sie immer auf die Zutaten. Leider betrifft diese Unsitte viele Lebensmittel für Kinder.

Lassen Sie sich auch nicht von schönen Bildern mit glücklichen Kühen und saftigen Wiesen auf Milch- oder Wurstverpackungen täuschen. Das soll nur suggerieren, die Ware käme von glücklichen Kühen auf der Wiese. Das meiste Fleisch stammt jedoch leider aus Massentierhaltung. Selbst die teure Milch kommt oft von Kühen, die Silofutter statt frisches Gras gefressen haben.

Laut Aufdruck wird uns versprochen, das Tees uns Ausgeglichenheit verleihen, die Seele aufmuntern und sonstiges. Aber dass Tees das überhaupt können, ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Falls wirklich wirksame Zutaten enthalten sind, ist die Dosierung auf jeden Fall zu niedrig.

Auch wenn auf den Getränkeflaschen immer leckere Früchte abgebildet sind, nur wenn auf dem Etikett Saft steht, ist auch 100 % Frucht drin. Alle anderen Fruchtsaftgetränke dürfen mit Wasser beliebig gestreckt werden.

Wer auf sein Gewicht achtet, sollte auf Müsliriegel verzichten. Sie werden zwar als gesunde Zwischenmahlzeit angepriesen, doch zwischen den Cerealien steckt häufig Zucker. Die auf der Verpackung abgebildeten Früchte findet man nur als Spurenelement. Lieber einen Apfel oder eine Möhre essen.

Joghurts, Quarkspeisen oder Milchdrinks mit einem Fettgehalt von unter einem Prozent, enthalten zwar wenig Fett, dafür aber oft große Mengen an Zucker, die das Fett als Geschmacksträger ersetzten. Schauen Sie auch hier unbedingt auf die Nährwertangaben.

Seien Sie doch schlau und bleiben Sie gesund!

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