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Die Gesellschaft im Wandel – ab wann altern wir?

Wir werden immer älter. Die Lebenserwartung hat sich in den letzten 100 Jahren fast verdoppelt. Sie liegt heute bei Frauen im europäischen Schnitt bei knapp 82 Jahren und bei Männern bei etwa 78 Jahren. Nach neuesten Untersuchungen wird der Bevölkerungsanteil der Menschen, die älter als 65 Jahre sind bis 2020 auf ca. 25% anwachsen. Unsere Gesellschaft muss sich deshalb auf eine vollkommen veränderte Alterstruktur mit immer mehr älteren Menschen einstellen.

Unsere Gesellschaft ist bei weitem noch nicht auf diese Veränderung der Gesellschaftstruktur mit der immer größer werdenden Gruppe der Älteren vorbereitet.

Ab wann altern wir überhaupt?

Wie schnell wir altern, hängt von unseren genetischen, aber auch von unseren Lebensbedingungen ab. Die Jahre sagen deshalb nur bedingt etwas über unser biologisches Alter aus. Es gibt Menschen, die sind mit 30 Jahren biologisch schon 40 und welche, die sind mit 70 Jahren biologisch erst 55 Jahre alt.

Wir können davon ausgehen, das mit dem dritten Lebensjahrzehnt unser biologischer Höhepunkt erreicht ist – danach beginnt der Körper in seiner Gesamtheit zu altern. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat sich auf bestimmte Definitionen hinsichtlich des Alterns festgelegt. Danach gehören wir zwischen 60 und 75 zu den älteren Menschen, ab 75 – 90 Jahren zu den alten, ab 90 Jahren zu den hochbetagten und über 100 Jahren zu den langlebigen Menschen.

Perspektiven

Das Älterwerden stellt uns vor Herausforderungen, bietet aber auch Chancen. Wir müssen uns loslösen vom Jugendlichkeitswahn und von dem zeit- und kostenaufwendigen Druck, im Alter immer noch jünger wirken zu müssen. Wir dürfen das Alter nicht als Schreckgespenst wahrnehmen, sondern uns darauf vorbereiten, die Änderungen, die das Älterwerden mit sich bringt anzunehmen. Wir alle verfügen nur über einen begrenzten Zeitrahmen und unsere Aufgabe ist es, diese Jahre mit Leben zu füllen.

„Du kannst dem Leben nicht mehr Jahre, aber den Jahren mehr Leben geben“

Warum altern wir?

Schon seit Jahrhunderten versuchen Wissenschaftler und Philosophen das Geheimnis des Alterns zu entschlüsseln. Nach Aristoteles führt eine fortschreitende Erkaltung des Körpers und der damit einhergehenden Verlust der inneren Wärme zum Tod.

Im 20. Jahrhundert begann die wissenschaftliche Erforschung des Alterns unter dem Begriff der Gerontologie (geron = der Greis). Bisher besteht allerdings nur darüber im wesentlichen Konsens, dass das Altern weitgehend genetisch gesteuert und damit ein programmierter Prozess ist.

Es gibt verschiedene Theorien bezüglich des Alterns – dazu demnächst mehr!

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