Praktische Tipps für Balkon und Garten

Mit ein paar hilfreichen Tipps können Sie Ihren Garten oder Balkon in eine grüne Oase der Erholung verwandeln. Legen Sie einfach mal los, hegen und pflegen Sie Ihren grünen Bereich!

Blumen und Früchte

Die Fuchsien sind Nachtkerzengewächse und lieben es, wenn sie regelmäßig abgeduscht werden. Auch der Gummibaum und Ficus Benjamini mögen das, werden dadurch gesunder und auch staubfrei. Geranien müssen überwintern, bitte Ende August letztmalig düngen. Wenn sich bei den Rosen die ersten Triebe zeigen, sollten sie gleich zurück geschnitten werden. Verwelkte Blütenreste von Tulpen und Narzissen gleich abschneiden, damit sich keine Samenstände bilden. Ideal hierfür ist der April. Wenn die Rhododendren ihre Blätter rollen ist es höchste Zeit für Wasser.

Wenn Sie im Gartencenter Stauden kaufen möchten, überzeugen Sie sich erst von der Qualität und ziehen Sie den Topf ab. Gesunde Pflanzen haben ein kräftiges Geflecht aus vielen Wurzelspitzen. Wundervolle Wasserblumen entstehen, wenn Sie Löwenzahn pflücken und die einzelnen Stängel von beiden Seiten mehrmals spalten und in einen Eimer mit Wasser tun. Immer- und sommergrüne Hecken sollte man bis Mitte August in Form bringen. Im Winter die Beete mit einer Schicht Herbstlaub bedecken, das schützt vor Frost und auch vor der austrocknenden Wintersonne.

Ein starker Rückschnitt ist gut für das Holzwachstum, ein geringer Rückschnitt und das Herunter- binden von Zweigen bei noch jungen Bäumen fördert den Fruchtansatz. Bäume und Sträucher sind mondsüchtig und sollten deshalb immer bei Neumond zurückgeschnitten werden. Schneiden Sie größere oder hohe Hecken immer leicht trapezförmig, damit die Basis ausreichend Licht bekommt. Buchsbaum allerdings bitte nur an bedeckten Tagen schneiden, damit die frischen Stellen nicht ausbrennen. Um Baumstämme und junge Triebe vor dem Frost und der austrocknenden Wintersonne zu schützen, einfach mit Vlies, Kokos- oder Jutematten abdecken.

Nützliches und Gesundes im Garten

Wenn Sie den Rasen bei Neumond mähen, wächst er deutlich schneller nach, als bei Vollmond. Damit der Rasen im Sommer nicht vertrocknet, sollte er nie zu kurz geschnitten werden, 4-5 cm Schnitthöhe sind optimal, bei Trockenheit und Schattenlage sollten es 5-6 cm sein. Kompost, auch „Schwarzes Gold“ genannt, sammeln bzw. zwei Haufen vor Verwehungen geschützt lagern. Im ersten Abfälle sammeln, im zweiten daraus Kompost mischen. Aus Grobem (Strauchschnitt) und Feinem (Rasenschnitt), Feuchtem (altes Obst und Gemüse) und Trockenem (Laub und Holzhäcksel). Aber nicht verdichten nur locker aufwerfen. Gekochte Essensreste und Zitrusfrüchte gehören nicht auf den Kompost, denn sie sorgen für Fäule und Gestank. Aber so schnell geht es nicht mit dem Kompost, erst nach ca. sieben Monaten wird der Küchen- und Gartenabfall zu Humus.

Wenn der Gartenschlauch hart geworden ist, einfach über Nacht in Salmiakwasser einlegen und er wird wieder geschmeidig. Mulchmäher liegen im Trend, das Schnittgut wird in speziellen Mähern verarbeitet und direkt wieder in die Oberfläche des Rasens eingebracht, damit er sofort eigene Nährstoffe zurückerhält. Entweder im Mai oder im September sollte Rasen angelegt werden, denn dann ist der Boden ausreichend warm und feucht für die Keimung. Der Rasen sollte dann 1-2 Stunden täglich beregnet werden, nach 8-10 Tagen keimt er dann.

Gartenarbeit ist auch gesund für den Körper, denn bereits 20 Minuten Gartenarbeit senken den Blutdruck und steigern die Konzentration. Beide Hände werden eingesetzt und sind in Bewegung sodass auch die rechte und linke Gehirnhälfte in Aktion ist. Eine gute Figur im Garten machen auch Zierkürbisse und das nicht nur zu Halloween. Damit sie lange erhalten bleiben, die Poren mit Bienen- oder Bohnerwachs verschließen.

Gemüse wie Gurken, Zucchini und Tomaten sollten vor den ersten Nachtfrösten abgeerntet werden oder sie müssen mit Folien abgedeckt werden. Anfang September ist der letzte Saattermin für kleinblättrige Salate, welche Sonne und feuchten Boden lieben. Gurken und Möhren müssen regelmäßig gegossen werden, damit sie nicht aufplatzen oder bitter werden. Kübelpflanzen besser nicht gleich vom dunklen Keller in die pralle Sonne setzen, sondern lieber einen Tag lang auf der Treppe stehen lassen, damit sie sich wieder an das Licht gewöhnen.

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