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Wie die Online-Konto-Verbrecher zuschlagen (2)

Wie bereits im letzten Beitrag angedeutet, liegt das Hauptgefährdungspotenzial bei den Usern – vor allen Dingen viele private PC’s haben keinen entsprechenden Sicherheitsstandard und öffnen dadurch den Verbrechern Tür und Tor.

Wo liegen die Gefährdungsbereiche?

  • In Internetcafes verbieten sich generell Geldgeschäfte oder Kontoabfragen, da hier die Schutzmechanismen nicht bekannt sind und auch nicht überprüft werden können.
  • Viele private User wissen nicht, dass die Masche mit den Emails, in denen die Nutzer auf täuschend nachgebaute, aber unechte Bankseiten gelockt werden, immer noch mit einer der Hauptursachen für Online-Verbrechen sind. Auch die mehrmalige Eingabe von TAN’s hilft den Verbrechern das Konto abzuräumen. Sollte bei einer Überweisung plötzlich der Überweisungsvorgang abgebrochen werden und die Eingabe einer neuen TAN angefordert werden, ist es am besten, die Seite sofort zu schließen und sich bei der Bank rückzuversichern.
  • Wer Online-Banking ohne Firewall und Virenscanner betreibt, handelt fahrlässig. Diese Schutzkomponenten müssen so eingestellt sein, dass sie sich spätestens bei jedem Neustart des Rechners automatisch aktualisieren.
  • Wer mit W-LAN arbeitet muss auf die Verschlüsselung achten – Minimum ist der WPA2-Standart.
  • Am besten ist es, ein Überweisungslimit einzurichten, dann können die Verbrecher im Falle eines Falles nur einen bestimmten Höchstbetrag abräumen.
  • PIN’s und TAN’s niemals auf dem Rechner speichern und Passwörter immer wieder wechseln. Ein einigermassen sicheres Passwort besteht aus mindestens 8 Zeichen und einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Am besten ist es, sich einen bestimmten Satz zu merken und die Anfangsbuchstaben des Satzes als Passwort verwenden. Zum Beispiel: „Ich trinke 5 bis 8 mal täglich Alkohol“ ergäbe das Passwort: It5b8mtA

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