Rentenprobleme

Die Rentenprobleme zukünftiger Generationen sind schon seit längerer Zeit sichtbar: Niedrige Geburtenraten und steigende Lebenserwartung der Menschen sind die Hauptgründe dafür, dass die zukünftigen Renten alles andere als sicher sind. Auch die gegenwärtige wirtschaftliche und politische Situation in Deutschland weckt diesbezüglich keine Hoffnungen bei den Menschen, auch wenn immer wieder Berichte in die Medien gestreut werden, die weniger Arbeitslose und einen wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland melden.

Andere Pressemeldungen, wie die über überschuldete Euroländer und den machtlos wirkenden Versuchen der Gemeinschaft immer höhere Schuldenberge aufzuhäufen, um diese Euroländer zu unterstützen, verursachen dagegen immer mehr Unsicherheit bei den Bürgern. Und als ob dies alles noch nicht genug wäre, hört man immer wieder von Bankmanagern, die mit dem Geld ihrer Kunden umgehen, als säßen sie in einer Pokerrunde und spielten um ihr letztes Hemd, allerdings mit dem Geld ihrer Kunden. Was die Vorschläge der Politiker betrifft, die führen immer häufiger ins Nichts. Ein Beispiel: Arbeitsministerin „Von der Leyen“ stellte das Konzept einer staatlich subventionierten Zuschussrente vor. Dieses beinhaltete eine garantierte Nettorente von monatlich 850 Euro für Rentenversicherte unter den Voraussetzungen einer langjährigen Einzahlung in die Rentenversicherung von mindestens 35 Jahren und darüber hinaus einer Versicherungszeit von mindestens 45 Jahren in der Rentenversicherung.

Der Vorschlag erntete aber nur Kritik: Ein sozialpolitischer Irrweg sei es, behaupteten die Kritiker. Irrweg im Irrgarten werden sich einige Bürger sagen und setzen neben der staatlichen Altersvorsorge auf private Alternativen. Besonders für junge Menschen scheint die private Altersvorsorge eine gute Lösung zu sein, um sich für das Alter finanziell ausreichend abzusichern, denn private Alternativen wie beispielsweise die Riester-Rente können sich lohnen. Aber nicht nur Rentenprodukte können das Alter absichern, sondern auch Kapitallebensversicherungen. Im Gegensatz zur staatlichen Rentenversicherung kann das Kapital hier erhöht werden. Allerdings besteht hier auch ein höheres Risiko von Verlusten, beispielsweise wenn eine Wirtschaftskrise die Börsen negativ beeinflusst.

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